Ein kleines! Lexikon des Internet

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VPN

Virtual Private Network

nennt sich eine TCP/IP-basierte Verbindung über öffentliche Leitungen, die über sicherere Protokolle hergestellt wird.
Über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung werden die Pakete verschlüsselt transportiert. Dadurch kann von jedem beliebigen Einwahlpunkt aus auf gesicherte Bereiche zugegrifen werden, ohne dass eine Gefährdung der Sicherheit statt findet. Anwendungen sind z. B. Home Office und mobile Rechner, wie PDA oder Laptop.

Ein VPN kann zwei Rechner (End-to-End-VPN), zwei Netzwerke (Site-to-Site-VPN) oder ein Rechner mit einem Netzwerk (End-to-Site-VPN) verbinden.

Dabei spielt es keine wesentliche Rolle, an welchem Ort sich das Gerät gerade befindet. Das macht VPN vor allem für Firmen interessant, da sie diese Technologie nutzen können, um ihren Angestellten flexibleres Arbeiten (PDF) zu ermöglichen. Viele Tätigkeiten lassen sich auch vom Heimbüro aus erledigen. Auf lange Sicht können Unternehmen dadurch sogar Kosten einsparen, da sie weniger Büroraum für ihre Mitarbeiter benötigen. Dies funktioniert aber nur, wenn entsprechende Programme zur Betriebsdatenerfassung vorhanden sind. Da diese optimal auf die jeweilige Firma abgestimmt sein müssen, sollte es sich bestenfalls um Individualsoftware handeln, die alle betrieblichen Belange berücksichtigt. Wichtige Aspekte sind hierbei unter anderem eine korrekte Arbeitszeiterfassung und verschiedene Sicherheitsmechanismen (PDF), die einen unbefugten Zugriff auf das Netzwerk verhindern. Je nach Unternehmen können auch weitere Funktionen in die Software eingearbeitet werden. Das stellt zwar zunächst hohe Anforderungen an den Programmierer, ist aber dennoch empfehlenswert, da sich Standardprogramme oft nur bedingt den betrieblichen Verhältnissen anpassen lassen.

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RFC 2764 - A Framework for IP Based Virtual Private Networks